Der Start in die neue WorldSSP-Saison hätte für Philipp Öttl besser kaum laufen können. Der Deutsche holte bei strahlendem Sonnenschein auf Phillip Island Platz zwei.

WorldSSP Phillip Island: Philipp Öttl Platz zwei „Masia war einfach besser“

Der Tag startete mit einer guten Performance Öttls im Warm Up. Platz drei stimmte den Feel Racing Ducati-Piloten positiv. Nachmittags ging es von Position sechs aus ins erste Saisonrennen: „Wir hatten einen guten Start und ich war sofort vorn dabei.“

Vorn setze sich Jaume Masia (ORELAC Racing) sofort ein wenig ab, aber Öttl nahm den Zweitplatzierten Tom Booth-Amos ins Visier, um einzugreifen. Als dieser vor ihm crashte, hatte Öttl Glück. „Ich habe dann versucht, Masia zu folgen. Der war aber einfach besser. Irgendwann ist die Lücke aufgegangen und ich habe den Abstand verwaltet.“ 

Der Rückstand zu Masia betrug nach einigen Runden 2,7 Sekunden – ein Abstand, den Öttl längere Zeit halten konnte. „Ich fahre jetzt 13 Jahre in der WM und kenne so eine Situation“, realisierte der 29-Jährige. „Selbst wenn ich komplett ans Limit herangefahren wäre, hätte ich diese Lücke vermutlich nicht zugefahren. Das Wichtige war, dass ich von der zweiten Gruppe weggekommen bin. Das haben wir geschafft und ein gutes Ergebnis ins Ziel gefahren. Natürlich ist es gut, so die Saison anzufangen.“

Weiter geht es für Philipp Öttl am Sonntag mit einer weiteren Warm Up-Session und schließlich, um 04:30 deutscher Zeit, dem zweiten Lauf. „In Sektor 2 müssen wir noch ein bisschen nachbessern. Da verlieren wir mehr Zeit und es ist noch etwas rauszuholen“, blickte Öttl auf morgen.

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Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

 

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