Im TISSOT Superpole Race auf Phillip Island wurde es Nicolò Bulega (Aruba.it Racing) nicht leicht gemacht. Seinen Sieg musste sich der WM-Führende hart erarbeiten.
Superpole Race Phillip Island: Bassani jagt Bulega
Die Wetterbedingungen am Grand Prix Circuit Phillip Island hatten sich im Vergleich zum Vortag geändert: Kühlere Temperaturen sorgten bereits im Warm Up für ein ausgeglicheneres Fahrerfeld. Als die WorldSBK-Piloten kurz vor 13 Uhr in die Startaufstellung zum 10-Runden-Sprint rollten, hatte der Wind zugenommen.
Den besten Start erwischte Yari Montella (Barni Spark Racing). Der Zweitplatzierte des ersten Rennens ging in Führung und brachte etwas Luft zwischen sich und die beiden Lowes-Brüder. Nicolò Bulega fand sich nur auf Position vier wieder. In Runde zwei attackierte der Italiener jedoch Sam Lowes (MarcVDS Racing) und konnte den Briten überholen.
Anschließend dauerte es nicht lange, bis Bulega auch Alex Lowes (bimota by Kawasaki Racing Team) eingefangen und überholt hatte. Zu diesem Zeitpunkt begann es zu tröpfeln, was bei einigen Piloten für Fragezeichen sorgte. Nicht so bei Axel Bassani, der sich im Schatten Bulegas durch die Spitzengruppe gearbeitet hatte. Als Bulega die Führung übernahm, zog Bassani mit.
Anschließend begann eine italienische Verfolgungsjagd um den Sieg. Während jedoch Bulega das Tempo weiter anziehen konnte, musste sich Bassani letztlich mit dem zweiten Platz begnügen – dem besten Ergebnis seiner WorldSBK-Karriere. Auf Platz drei landete Bassanis Teamkollege Alex Lowes, der sich tapfer gegen die Angriffe Yari Montellas und seines Bruders wehrte.
Ein desaströses Rennen erlebten die Yamaha-Piloten: Xavi Vierge (Pata Maxus Yamaha) konnte das Rennen nach einem technischen Problem in der Startaufstellung nicht in Angriff nehmen. Stefano Manzi, Andrea Locatelli und Remy Gardner kamen auf den Positionen 13, 14 und 16 ins Ziel.
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Text: Dominik Lack
Foto: Dominik Lack

