Nicolò Bulega (Aruba.it Racing-Ducati) sicherte sich im zweiten WorldSBK-Lauf von Cremona vorzeitig den Titel. Mit Platz zwei brachte der 26-Jährige die WM-Krone erstmals seit Max Biaggi wieder nach Italien.
WorldSBK Cremona: Bulega holt den WM-Titel
Den besten Start ins Rennen erwischte jedoch einmal mehr Iker Lecuona (Aruba.it Racing-Ducati). Dahinter reihten sich Nicolo Bulega, Alberto Surra und Yari Montella ein. Der Verlierer des Starts war der Brite Sam Lowes (ELF Marc VDS Racing), der sich nur auf Platz sieben wiederfand.
Eine starke Anfangsphase zeigte Miguel Oliveira auf der BMW. Der Portugiese konnte die erste Runde als Fünfter beenden. Allerdings waren seine Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt, denn bereits in Runde drei kam er in Kurve zehn zu Sturz.
Auch wenn Lecuona an der Spitze schnellste Rundenzeiten fuhr, blieb Bulerga doch einige Runden auf Sicht. Um Platz drei ging es wie schon im Superpole Race zwischen Alberto Sura und Jarno Trulli. Letzterer ging bei noch 21 zu fahrenden Runden an seinem Landsmann vorbei. In Runde fünf war das Rennen für Tommy Bridewell beendet. Auch der Brite stürzte wie Oliveira zuvor in Turn 10.
Lecuona schaffte es in den nächsten Runden kontinuierlich seinen Vorsprung auszubauen und analog dazu setzte sich auch Yari Montella von Alberto Surra ab. Erst zur Rennmitte konnte Surra den Anschluss wiederherstellen. Das nächste Duo auf der Rennstrecke waren die Lowes-Brüder, die Platz 5 unter sich ausmachten. Allerdings war dieser Kampf beendet, als Sam Lowes innen an seinem Bruder vorbeibremste und dabei die Front verlor.
In den letzten sechs Runden waren die Positionen bezogen. Lecuona fuhr mit deutlichem Vorsprung als Sieger über die Ziellinie. Bulega holte mit Platz zwei seinen ersten Superbike-WM-Titel und Yari Montella komplettierte das Podium als Dritter. Alberto Surra wurde Vierter, gefolgt von Alex Lowes.
Eine starke Performance in den Top 10 zeigte Lorenzo Baldassarri. Der Italiener legte eine beeindruckende Aufholjagd hin, fand er sich doch nach dem Start nur auf Rang 17 wieder. Am Ende fuhr Balda als Siebter hinter Jake Dixon ins Ziel.
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Text: Dominik Lack
Foto: WorldSBK.com

