SSP300-Jerez: Kappler „es war der Wurm drinnen“

Max Kappler erwischte beim Saisonauftakt zur Supersport300 WM in Jerez kein mit Glück bespicktes Rennwochenende und musste sich nach dem „Last Chance Race“ mit dem Zuschauen der weiteren Rennen zufrieden geben, anstatt aktiv auf Punktejagd zu gehen!

Der KTM Pilot landete in dem „Last Chance Race“ am Samstag nur auf dem 8 Rang. Da in dem Rennen die ersten 6 Piloten sich für die Hauptrennen qualifizieren, war für Kappler somit schon früh das Wochenende beendet.
„Es war irgendwie von Anfang an der Wurm drinnen. Wir starteten mit einem neuen Gabel-Setup ins erste freie Training, welches aber nicht funktionierte. Somit war das erste Training schon mal Geschichte. Anschließend gab es von der Dorna bei der ECU vom Steuergerät ein Update, womit wir Probleme mit der Motorbremse bekamen. Nach dem dritten freien Training verbesserte ich mich zwar, aber nie so, dass es gereicht hätte. Im „Last Chance Race“ bekam ich Motorprobleme. Der Topspeed war zwar gut, aber in der Beschleunigung verlor ich immer enorm viel, was ich auf der Bremse und im Windschatten nicht dauerhaft wettmachen konnte. Zudem hatte ich in dem Rennen einen großen Rutscher am Eingang der Gegengeraden, somit verlor ich zusätzlich an Boden zur Führungsgruppe. Wenn du dann aus dem Windschatten raus bist, kannst du nicht mehr viel machen mit den zusätzlichen Beschleunigungsnachteilen. Jetzt müssen wir erstmal gucken, worin das Problem beim Motorrad genau lag und in Portugal neu angreifen, dann werden wir das Ding schon hinkriegen!“

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

 

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