Jonathan Rea hat am Freitag bei der Superbike-WM in Navarra zurückgeschlagen. Der WM-Führende war nach den zwei freien Trainings auf der neuen Strecke der schnellste Mann.

Eng ging es zu zwischen den Top 3, die schon das Geschehen beim letzten Rennwochenende in Most bestimmt hatten. Jonathan Rea (Kawasaki), Toprak Razgatlioglu (Yamaha) und Scott Redding (Ducati) trennten nach dem FP2 auf dem Circuit de Navarra 0,164 Sekunden. Die schnellste Zeit von Rea, gefahren im FP1, war eine 1’37.629. Da die Temperaturen unter der spanischen Sonne ermöglichten vor allem unter den Top-Piloten keine Zeitenverbesserungen, sodass bei den meisten Fahrern die Zeit vom Vormittag stehen blieb.

Bester Independent-Fahrer war Garrett Gerloff (Yamaha), auch wenn der US-Amerikaner am Nachmittag einen Crash in Kurve 4 wegstecken musste. Gerloff verlor als Vierter in der addierten Zeitenliste 0,45 Sekunden zur Spitze. Knapp dahinter platzierte sich Markenkollege Andrea Locatelli gefolgt von Chaz Davies (Ducati) und Michael Rinaldi.

Jonas Folger erlebte einen Lichtblick nach den harten Rennwochenenden des letzten Monates. Mit seiner Rundenzeit vom Vormittag platzierte sich der Bayer vom Bonovo Action/MGM Racing Performance-Team auf der 13. Position, nur vier Zehntel hinter Werkspilot Tom Sykes (P9). Am Nachmittag haderte Folger zwar etwas mit dem Grip, war aber dennoch zufrieden mit dem ersten Tag auf der Strecke von Navarra.

 

Hier geht es zum kompletten Ergebnis.

Text: Dominik Lack

Foto: WorldSBK.com

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