WSSP-Jerez: Caricasulo siegt mit einem Überraschungssprint

Federico Caricasulo siegte beim Supersport-Rennen von Jerez auf beeindruckende Weise. Der Italiener gab im richtigen Moment alles und holte sich damit Saisonsieg Nummer 2.

Dabei begann das Rennen mit anderen Hauptakteuren: Lucas Mahias fuhr nach dem Start an die Spitze und führte das Feld durch die erste Runde. Polesetter Randy Krummenacher belegte dahinter Platz zwei. Es bildete sich ein langer Supersport-Zug bis hin zum Siebtplatzierten Hikari Okubo. Währenddessen war das Rennen für einige Piloten leider früh vorbei. Jules Danilo, Kyle Smith, Borja Quero Martinez und Loic Arbel stürzten, während Federico Fuligni mit technischen Problemen ausrollte.

Vorne änderten sich die Verhältnisse in Runde drei: Krummenacher übernahm das Kommando und unternahm einen Ausreißversuch, der jedoch nicht gelang. Sein Teamkollege Federico Caricasulo roch den Braten und ging ebenfalls an Mahias vorbei auf Platz zwei. Dadurch blieb die Gruppe zusammen. Das Überholen von Lucas Mahias sorgte allerdings für einige Unruhe, die dazu führte, dass sich auf einmal Thomas Gradinger, am Ende des Zuges wiederfand.

Es folgte ein Rennen des Belauerns. Mal zeigte sich Caricasulo vorn, dann führte wieder Krummi. Aktiv wurden die Piloten erst in den letzten drei Runden. Caricasulo ging in Führung und legte den Schalter um: Mit zwei Runden, in denen der Italiener auf einmal über eine Sekunde schneller war, setzte er sich von den Gegnern ab und stürmte mit einem Vorsprung von 0,6 Sekunden zum Sieg. Randy Krummenacher sah seinen Teamkollegen davon eilen, musste aber noch Jules CLuzel abwehren. Krummi kam schließlich als Zweiter ins Ziel. Cluzel wurde Dritter.

Thomas Gradinger lieferte sich in der letzten Runde noch einen spannenden Kampf mit MV Agusta-Mann Raffaele de Rosa und schaffte es den Italiener in die Schranken zu weisen. Gradinger überquerte die Ziellinie als Vierter. Lucas Mahias wurde hinter de Rosa Sechster gefolgt von seinem Teamkollegen Okubo. Christian Stange fuhr ein solides Rennen. Der einzige Deutsche im Feld hatte eine starke Anfangsphase und verpasste am Ende die Punkteränge als 16. nur knapp.

Hier geht es zum Supersport-Rennergebnis

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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