WSBK: viele Fahrernationen auf der Jagd nach der Krone

Ende Februar beginnt auf Phillip Island die Superbike-WM 2020. Eine der Fragen der Saison lautet mal wieder: Kann jemand die britische Dominanz in der Meisterschaft brechen? Letztes Jahr sah es mit Alvaro Bautista bereits fast danach aus. Einige Nationen stellen sich auch dieses Jahr wieder der Übermacht von der Insel.

Vor allem unter den Werksteams sind auch 2020 wieder viele Briten am Start: In vier von fünf Teams sehen wir britische Fahrer. Bei Kawasaki sind es Jonathan Rea und Alex Lowes, bei Ducati Chaz Davies und Scott Redding, bei BMW Tom Sykes und Eugene Laverty und bei Honda haben Leon Haslam an Bautistas Seite. Leon Camier wechselt zu BARNI Racing und ist der einzige britische Privatfahrer. Somit stehen sieben Fahrer aus dem britischen Königreich in bei den Superbikes am Start.

Yamaha kommt indes gänzlich ohne Briten aus: Man startet mit Michael van der Mark (NDL) und Toprak Razgatlioglu (TUR) im Werksteam, bei GRT setzt man auf Federico Caricasulo (ITA) und Garret Gerloff (USA). Außerdem sehen wir für Italien noch Alessandro Delbianco, Lorenzo Savadori und Michael Ruben Rinaldi. Für Spanien tritt neben Alvaro Bautista und Jordi Torres noch Xavi Fores mit Kawasaki an. 

Des Weiteren sehen wir Loris Baz (FRA) und ab Jerez Tati Mercado (ARG). Für Japan geht dieses Jahr Takumi Takahashi an den Start. Maximilian Scheib vertritt erstmals Chile als Permanent-Starter in der Superbike-Klasse. Aus deutscher Sicht wird es wohl keinen Permanentstarter 2020 geben. 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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