WSSP-Phillip Island: Teamchef hält Punkte für Hobelsberger für realistisch

Patrick Hobelsberger startet bei seinem ersten Rennen als Permanentstarter in der Supersport-WM von Platz 19 aus. Der Deutsche qualifizierte sich auf Phillip Island in Startreihe sieben.

„Wir haben im FP3 einen großen Schritt gemacht.“, verriet Hobelsberger. Im Vergleich zum Vortag konnte sich der Honda-Pilot um mehr als eine Sekunde verbessern. In der Superpole-Session gelang ihm anschließend eine Rundenzeit von 1.35,023, mit der er sich in bester Gesellschaft mit Andy Verdoia und dem Einheimischen Oli Bayliss befindet.

„Auf der ersten Runde habe ich einen kleinen Fehler gemacht“, so Hobelsberger. „Ich hatte einen großen Rutscher an der Front, habe aber nicht aufgegeben und versucht, auf der nächsten Runde wieder zu pushen. Der Reifen hatte da aber schon vier oder fünf Runden hinter sich.“ Beim nächsten Versuch konnte er sich nicht weiter verbessern.

Hundertprozentig zufrieden gab sich Patrick Hobelsberger mit der ersten Startaufstellung der neuen Saison nicht: „Ich dachte, dass ich ein bisschen schneller bin. Wir haben aber für das Rennen nur einen Platz verloren. Im Warm-Up werden wir einen anderen Vorderreifen testen. Ich bin zuversichtlich für morgen.“

Simon Buckmaster, der Teamchef beim Dynavolt-PTR-Honda-Team, bemerkte die Verbesserungen Hobelsbergers: „Patrick hat heute morgen auf jeden Fall einen guten Schritt getan. Wenn er morgen ein konstantes Rennen fährt, hat er die realistische Chance, einen oder zwei Punkte zu holen. Das ist sein und unser Ziel, auf dem wir aufbauen werden.“

Ein wichtiges Element für das morgige Supersport-Rennen (Startzeit 13:15, 03:15 MEZ) ist der Boxenstopp, den die Fahrer der geringen Laufleistung der Reifen wegen einlegen müssen.

 

Text: Dominik Lack

Foto: PTR Honda

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