WSSP-Jerez: Hobelsberger trotz gutem Gefühl im Pech

Für Patrick Hobelsberger endete das vergangene Wochenende in Jerez in einem Desaster! Der 23-jährige Deutsche blieb nach seinem tollen 11. Platz beim Rennen in Phillip Island diesmal leider punktelos und sah die schwarz/weiß karierte Flagge in beiden Rennen nicht.

Dabei fing der erste Renntag am Samstag gut an und Hobelsberger konnte sich im Vergleich zum Freitag ordentlich steigern. „Ich bin zufrieden mit meiner Zeit von 1:44,824sec im Qualifying, denn ich steigerte mich im Vergleich zum zweiten freien Training um satte 2. Sekunden. Daher war ich optimistisch für das 17. Runden lange Rennen, zumal ich mich fit fühle!“ gab sich der Honda Pilot kämpferisch.
„Als das 1. Rennen startete unterlief mir allerdings in der ersten oder zweiten Runde ein Fehler, ich fuhr weit und reihte mich als Letzter wieder ein. Anschließend konnte ich glaube ich noch 3 Fahrer überholen, bis das Bike anfing zu überhitzen. Ich sah vor mir meinen Teamkollegen Hikari Okubo immer langsamer werden, aber ich war nicht in der Lage so spät zu bremsen, um ihn überholen zu können. Ich verwaltete meinen Abstand zu Montella nach hinten und konnte etwas durchatmen. Allerdings überhitzte mein Motorrad immernoch. Als gut 4. Runden vor dem Ende Wasser von meinem Motorrad aufs Visier spritzte, stellte ich die Honda sofort ab. Schade, denn ich lag auf dem 16. Rang zu dem Zeitpunkt und es wären Punkte möglich gewesen!“

Für den zweiten, über 11 Runden dauernden Lauf am Sonntag schöpfte Hobelsberger aber schnell wieder neuen Mut! Nach Platz 18 im Warm Up ging es abermals los auf die Punktejagd. „Ich fühlte mich im zweiten Lauf von Beginn an stark, machte aber gleich einen Fehler über das Öl vom Crash im Warm Up. Somit fuhren Epis und Cresson an mir vorbei. Ich war aber in der Lage beide noch in der selben Runde zurück zu kontern und schickte mich anschließend an, Fuligni einzuholen. In Kurve 13 probierte ich, musste aber noch zurückstecken. Dann sah ich, dass vor ihm Verdoia langsam wegfuhr und ich wusste, dass ich an Fuligni schnellstmöglich vorbeifahren musste, wollte ich an der 2. Gruppe dranbleiben wollen. Daraufhin machte ich allerdings einen Fehler. Ich verschaltete mich und versuchte trotzdem die Kurve ordentlich zu kriegen. Es war nur einen Millimeter zu viel und ich stürzte. Dies war sehr ärgerlich, denn ich das Motorrad fühlte sich sehr sehr gut an! Nun hoffe ich, dass wir in Portimao an die Leistung anknüpfen können!“

Text: Sebastian Lack

Fotos: PTR Honda

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*