WSSP: Öttl vor Start in der italienischen Meisterschaft

Das Puccetti-Racing-Team steht an diesem Wochenende vor einer besonderen Herausforderung. In Mugello geht die italienische Mannschaft bei der italienischen Meisterschaft an den Start. Mit dabei: Philipp Öttl.Wie schon 2020 in Misano nutzt Puccetti-Racing die Gelegenheit der Campionato Italiano Velocitá, um die WM-Piloten auf ihre Saison vorzubereiten. Vom 16.-18. April bestreitet die CIV ihren Saisonauftakt in Mugello. Für Öttl ein bekanntes Pflaster, denn er konnte in der Toskana bereits in der Moto3 WM-Punkte einfahren und ist dort auch schon mit der Moto2-Maschine gefahren.

„Ich freue mich darüber, dass ich auf einer meiner Lieblingsrennstrecken fahren darf. Ich bin dort schon in der Moto3 und Moto2 gestartet, aber es wird mein erstes Mal mit einer 600er.“, so Öttl. Er und sein Teamkollege Can Öncü treten mit ihren Kawasaki ZX-6R an, die sie auch einen Monat später beim WM-Start in Aragón pilotieren werden. Da diese Spezifikation nicht den Regularien der CIV entspricht, gibt es für die beiden allerdings keine Meisterschaftspunkte. Gleiches gilt auch für Superbike-Pilot Lucas Mahias, der jedoch mit der 2020er Kawasaki antritt.

Der letzte Test ist für die Supersport-Fahrer bei Puccetti schon etwas her. Misano liegt bereits einen Monat zurück. Umso wichtiger ist es für Öttl und Öncü, wieder auf dem Bike zu sitzen. „Ich hoffe, dass das Wetter gut ist, denn wir haben einiges vor. Zusammen mit dem Team haben wir einen intensiven Arbeitsplan aufgestellt. Wir testen neue Teile, aber wollen auch das bestätigen, was wir schon in Misano getestet haben“, erklärt Öttl.

Auf dem Zeitplan stehen sowohl das freie Training, das Qualifying sowie zwei Rennen (Samstag und Sonntag). Für die Piloten eine gute Gelegenheit, nach der langen Winterpause wieder in den Racing-Modus zu wechseln: „Ich kann es nicht erwarten, an meinem ersten Rennen des Jahres teilzunehmen. Schon im letzten Jahr habe ich gesehen, dass in der CIV sehr schnelle Piloten unterwegs sind. Aber wichtiger als das Resultat ist für mich, das richtige Gefühl mit dem Bike zu finden.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Puccetti-Racing

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