Für Jonas Folger brachte das Estoril-Wochenende nicht den gewünschten Aufwärtstrend. Für den 27-Jährigen waren die Rennen hart. Am Ende konnte er nicht die Leistung erzielen, die er und sein Team sich erhofft hatten. Oben drauf kam auch noch Pech dazu.

„Leider war das Rennwochenende nicht unseres, das muss man ganz klar sagen.“, fasste Michael Galinski, Teammanager bei Bonovo Action/MGM Racing Performance zusammen. Die Ergebnisse von Jonas Folger beim Rennwochenende in Estoril bestätigen dies. Zwar konnte der BMW-Pilot von Platz elf aus ins Rennen gehen, doch die Zielflagge sah er – wenn überhaupt – nur als maximal 16.

„Wir sind hier in den freien Trainings gut gestartet und haben eine ziemlich gute Abstimmung gefunden. Wir konnten gute Rundenzeiten fahren, sogar konstant in einer Reihe, aber irgendwie haben wir es im Rennen nicht geschafft.“, erklärt Galinski.

Für Folger gestalteten sich die Rennen schwierig. Nach dem Start verlor er jeweils einige Positionen. „Das hilft natürlich nicht, um auf Speed zu kommen.“, so Galinski. Der einzige Deutsche im Superbike-Feld musste sich anschließend immer wieder nach vorn kämpfen. In Lauf eins scheiterte er knapp an den Punkten.

In Lauf 2 jedoch kam er gar nicht so weit. Schon nach zwei Runden gab sein Bike den Geist auf. „Es war zwar nur eine Kleinigkeit, genauer gesagt war es die Benzinpumpe, aber trotzdem ein DNF.“, verriet Galinski. Für Folger heißt der Ausfall, dass er ohne weitere WM-Zähler aus Portugal abreist.

Weiter geht es in der kommenden Woche auf dem Circuit Marco Simoncelli in Misano Adriatico. Dort soll Jonas Folger wieder besser in Fahrt kommen. „Wir freuen uns auf Misano, und das Layout sollte Jonas mit den flüssigen Kurven genauso gut liegen.“, ist sich Michael Galinski sicher.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Bonovo Action/MGM Racing Performance

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