Tom Sykes ist zurück in der Superbike-WM. In dieser Woche absolvierte der Weltmeister von 2013 den ersten Test mit dem Puccetti-Kawasaki-Team.

 

Obwohl der Regen die beiden Testtage auf dem Circuito de Jerez Angel Nieto stark beeinträchtigte und es dem englischen Fahrer erst am Freitagnachmittag ermöglichte, auf seine Ninja ZX-10RR zu steigen, kann Tom Sykes eine positive Bilanz aus dem ersten Test der Vorsaison ziehen.

„Es war schön, wieder auf vertrautem Terrain zu sein“, freute sich der 37-Jährige. Insgesamt 35 Runden fuhr der Brite, die beste davon in 1’40’949, eine Sekunde hinter der von Jonathan Rea aufgestellten Tagesbestzeit. Für Sykes geht es darum, sich nach einer BSB-Saison auf Ducati wieder an die Kawasaki und die WorldSBK-Spezifikation zu gewöhnen.

Für das Puccetti-Team hatte Sykes viel Lob übrig. (Foto: Puccetti Racing)

„Ich bin wirklich glücklich, um ehrlich zu sein, denn alles in allem war es wirklich schön, mit dem gesamten Team von Kawasaki Puccetti Racing zusammenzuarbeiten und diese Beziehung zu beginnen. Sie versuchen wirklich, die Schlüsselpunkte zu verstehen“, lobte Sykes die Puccetti-Crew.

Obwohl sich die Arbeit der Techniker des italienischen Teams auf wenige Stunden konzentrieren musste, betrafen die getesteten Updates neue STM-Kupplungen, neue Brembo-Bremsvorrichtungen und neue Marchesini-Felgen sowie natürlich die Anpassung von Sattel, Fußrasten und Griffen an die Fahrposition von Sykes. Beim nächsten Test werden Tom Sykes und Kawasaki Pucetti Racing Ende Januar wieder auf der Strecke in Jerez zu sehen sein.

Sykes´ Fazit nach der ersten Ausfahrt fiel positiv aus: „Der Test war sehr komprimiert, aber ehrlich gesagt war ich vom Endergebnis angenehm überrascht. Von hier aus wissen wir, dass wir einen klaren Plan haben. Insgesamt wissen wir, wo wir jetzt vorankommen können. Ich bin glücklich und freue mich auf mehr Zeit mit dem Team und die Zeit auf der Strecke mit dem Motorrad beim nächsten Test.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Puccetti Kawasaki

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